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Das Böhmische Mittelgebirge

A view of Milešov Czech BohemianDas Böhmische Mittelgebirge ist ein breites Gebirge, das in das Gebiet von 7 Bezirken eingreift. Seine Einmaligkeit wird durch eine grosse Höhend ifferenz und ein unikates Relief gegeben. Das Böhmische Mittelbirge teilt sich in zwei weitere Gebiete, Verneøické (vorwiegend auf dem rechten Ufer der Elbe) und Milešovské (auf dem linken Ufer). Seine jetzige Gestalt ist das Ergebnis eines tektonischen Hubs, der vulkanischen Tätigkeit und danach folgenden Ablagerungen und Erosionen. Über weigend ist das ganze Massiv mit Eichenhainwäldern überdeckt, in höheren und schattigen Gebieten dann mit Buchen. Unter der Pflanzenwelt von Schotter und Felsen, die Gemeinschaften von sonnigen Graswiesen des Steppen- und Waldsteppencharakters und die Gemein schaften von sog. weissen Abhähgen mit Pläneruntergrund bedeutend. Wo viele kostbare Arten von Pflanzen wachsen (z.B. Vertreter der gefährdeten Familie der Kuckkucksblumen - unsere Orchideen). Auf diesem Gebiet ist auch das Auftreten unserer grössten Eidechse ( die grüne Eidechse), das Zusammentreffen von kälte - und wärmeliebenden Arten von Insekten und das Auftreten von Eisvögeln, die an den Bächen ninsten, interessant. Im Jahre 1976 wurde das Böhmische Mittelgebirge zum Naturschultzgebiet erklärt. Auf seiner Fläche befinden sich 39 Naturdenkmäler und Reservate, 15 davon in Litomìøice (Leitmüritz).


Bílé stránì (Weisse Abhänge)

Naturschutzdenkmal -Die Ökosysteme, die für den süd- und südöstlichen Rand des Böhmischen Mittelgebirges charakteristisch sind und die schon vor dem Jahre 1938 von einem deutschen Verein geschützt wurden. Das trockene und warme Klima des Tales um den Pokratice-Bach bildet güngstige Bedingungen für das Auftreten von wärmeliebenden Grasgewächsen mit einer ganzen Reihe von kostbaren und geschützten Pflanzenarten (Waldanemone, Mellisenimmenblatt.....und v. a. unsere Orchideen). Die ganze Lokalität ist auch zoologisch sehr bedeutend.


Kamýk (301 m)

Kamýk village Obsbaugebiet mit einer Neurenaissanceburg und einer Burgruine, die eine bedeutende Dominante der ganzen Umgebung bilden. Die Burg wurde um Jahre 1319 von Jan Lucemburský erbaut. Seit dem Jahre 1352, als sie in den Besitz von Jan Zajíc von Hazmburk kam, wechselten seine Besitzer oft. Seine militärische Bedeutung erhielt Kamýk bis in die Mitte des 15.Jhs. Verlassen wurde sie jedoch erst um Jahre 1600, als in der Unterburg eine neue adelige Wohnstätte entstand.


Holý vrch u Hlinné (der Nackte Hügel bei Hlinná)

Naturschutzgebiet - Reste der Basaltdecke nach der Erosionstätigkeit, die teilweise bis 10 Meter hohe Säulen bilden, unter Schutz stehen z.B. Küchenschellen (K. offene, K.böhmische) und weitere Pflanzen.


Kalich (der Kelch) (538 m)

Mächtiger Hügel über Tøebušín mit der Ruine der Zizka - Burg. Die Burg wurde an Stelle der ursprünglichen Festung des Orden der deutschen Ritter im Frühling 1421 aufgebaut. Die Festung eroberte der berühmte Heerführer während seines Zuges gegen Litomìøice (Leitmüritz). Als Žižka sein zweites Auge verlor, wurde der Kelch zu seiner Zufluchtsstätte. Im September des gleichen Jahres versuchte Zikmund von Dìèín (Tetschen) aus Wartenberg, der auf dem gegenüberliegenden Hügel die Burg Panna (Jungfrau) erbauen liess, die Žižkaka-Burg zu erobern. Nach dem Tode von Jan Žižka blieb der Kelch im Besitz seines Bruders Jaroslav und seiner Schwester Anežka. Die Hussiten lebten hier auch nach der Schlacht bei Lipany und zwar bis zum Jahre 1437, in dem die Burg wieder erobert wurde. Nachher wechselten die Besitzer mehrmals. Die Burg war jedoch bis zum Ende des 15.Jhs. bewohnt.


Kalvárie (Drei-Kreuzen-Berg)

KalvárieTeil des auf der rechten Seite des Ufers liegenden Massivs des Tores Böhmens (Porta Bohemica). Auf der Hochebene zieht sich in der Länge von 500 m eine Wallbefestigung aus der Zeit von etwa 1000 Jahren v.u.Z., später war es eine keltische und slawische Burgstätte. Die drei Kreuze wurden schon im Jahre 1587 erwähnt. Mit dieser Stelle werden auch viele Sagen verbunden. Ein Naturschutzgebiet mit urgebirglichen Gesteinen, die durch die ausschwemmende Tätigkeit der Elbe entblösst wurden. Das Auftreten von Steppenpflanzen (z.B. Schwertlilie, Ivans Pfriemengras usw.)


Mostná hora (Brückenberg)

Ein Hügel mit Waldpark über Litomerice (Leitmüritz), auf dessem Gipfel sich ein Ausflugsrestaurant mit dem Aussichtsturm befinden. Der Name wurde davon abgeleitet, dass man von hier aus Holz für den Aufbau der Holzbrücke über die Elbe gewann.


Píšanské jezero (Píšany - See):

Überschwemmte Sandgrube mit offenem Bad. Geeignet für Wassersportarten.


Plešivec (Kahlberg) (509 m)

Naturschutzdenkmal - ein Hügel mit breiten Basaltschotten. Auf dem westlichen und nordöstlichen FUSS des Berges bilden sich Eisgruben, wo Schnee und Eis bis Anfang des Sommers liegen. Nestort von Raubvögeln und Eulen.


Radobýl (Radebeul) (399 m)

Radobýl hillEin Hügel nicht weit von Litomìøice (Leitmüritz) entfernt. Von hier aus begab sich der Schriftsteller Mácha im Herbst 1836 zum Feuer, damit er beim Löschen helfen konnte. Das wurde ihm später zum Verhängnis. An diese Begebenheit erinnert uns das grosse Kreuz auf dem Gipfel. Ein Naturschutzdenkmal - durch die Förderung entblösste Basaltsäulen und die südlichen Abhänge, bedeckt von Grasvegetation der Felssteppen. Das Auftreten von kostbaren Pflanzenarten (z.B. braunrote Königskerze usw.) Nicht pflücken!

Unter dem nicht weit liegenden Hügel Bídnice befindet sich die ehemalige nazistische unterirdische Fabrik Richard. Unzugänglich.


Boreèský vrch (Boreèský Hügel) (446 m)

Naturschutzdenkmal - mit Wald bedeckter Hügel mit Felsenrippen und Schottenfeldem an den Abhängen. Eine Besonderheit bilden die sog. Ventarolen - Ausflüsse der warmen und kalten Luft aus oberen Rissen des Hügels im Winter, der Unterschied zwischen den Temperaturen der entkommenen Luft und der Umgebung ist etwa 16 Grad, und so liegt im Winter in der Umgebung von Rissen kein Schnee, und es leben hier Pflanzenarten, die Temperaturen unter Null Grad nicht ertragen, z. B. Torfziegel. Im Sommer strömt die Luft umgekehrt und Sie können an den Rissen kleine Eiszapfen beobachten. Über den Hügel führt der Lehrweg Lovoš - Boreè.


Varhoš (639 m)

A view of the Czech Bohemian landscape from the lookoutEiner der am meisten besuchten Berge des Böhmischen Mittelgebirges. Der erste Grund besteht darin, dass auf dem Gipfel ein eiserner Aussichtsturm steht, der an Stelle des ursprünglichen Holzturmes aus dem Jahre 1927 aufgebaut wurde. Der zweite Grund liegt in der Tatsache, dass man mit dem Auto bis zum Joch fahren kann, und von hier aus sind es zum Berggipfel nur noch wenige Minuten zu FUSS. Trotzdem empfehlen wir einen richtigen Aufstieg z.B. von der Elbe, über Sebuzín und Krkavèí skála (Rabenfels) (Aussichten über die Elbe und den Tlucener Tal). Ausser der wunderschönen Aussicht über das gesamte Böhmische Mittelgebirge, Erzgebirge und die Böhmische Tafel bietet Varhoš noch eine Sehenswürdigkeit an - die Flussebene der Elbe können Sie von hier aus insgesamt achtmal sehen.


Košálov (481m)

Felsenbasalthügel über Tfebenice mit einer Burgruine, zum ersten Mal im Jahre 1372 erwähnt. Die Burg entstand als ein Machtzentrum des grossen Besitzes des Klosters des Heiligen Georg auf der Prager Burg. Am Anfang der Hussitenrevolution gewannen die Burg Kapllfove von Sulovice. Verlassen wurde sie im 16. Jh. Eine ausgezeichnete Aussicht. Ein Naturschutzdenkmal - wärmeliebende Pflanzenarten an den Abhängen und Felsen, geschützte Arten, wie z.B. Adonisröschen und Schwertlilie.


Lovoš (570m)

Naturschutzgebiet - geschützt werden die Gipfel- und Abhangpartien der zwei anliegenden Hügel mit einer unterschiedlichen geologischen Struktur. Der Grosse Lovos, gebildet aus dem Basaltelement und der Kleine LovoS, gebildet aus den phonolithischen Gesteinen. Der Grosse LovoS hat einen reicheren Vegetationschutz, der empfindlich auf alle Veränderungen des Hügels reagiert. Es treten hier Grassfelsensteppen, Waldsteppen und Schottenwälder mit zahlreichen geschützten Pflanzenarten auf (Schwertlilie, Wiesenküchenschelle, Steppenküchenschelle). Durch das Schutzgebiet führt der Lehrweg.


Milešovka (Donnersberg) (837 m)

Milešovka hillDer höchste Berg des Böhmischen Mittelgebirges, ein berühmter Aussichstpunkt. Starke Windtätigkeit und ein hohes Auftreten von Gewittern bildeten wahrscheinlich das Leitmotiv für den deutschen Namen des Berges - Donnersberg. Im Durchschnitt sind hier jährlich etwa 30 Tage mit Gewitter und nur 5 Tage ohne Wind. Seit dem Jahre 1905 steht auf dem Gipfel eine meteorologische Station und auch eine Berghütte. Ein Naturschutzgebiet - kostbar sind z.B. mit Wald nicht bedeckte Teile, Felsenrippen und Schotten. Am südwestlichen FUSS der sog. Uhufelsen, der Nestort vieler Raubvögel und Eulen. Zahlreiche kostbare Pflanzenarten und auf 94 Arten von Wirbeltieren.


Opárenské údolí

Tal am Milešovka-Bach, in der Länge von 6 km, von Opárno bis zu Malé Žernoseky. Ein reiches Grasgewächs. Im unteren Teil der Lehrweg auf Lovoš.