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Zoologische Garten

ZOO Ústí nad Labem

ZOO Ústí n.L. Nicht weit vom Stadtzentrum von Üsti nad Labern befindet sich in einer schönen und stillen Gegend das Areal des Tiergartens. Seine Geschichte ist mit dem Namen Heinrich Lumpe, einem reichen Geschäftsmann und anerkannten Omitologen, verbunden. Er kaufte im Jahre 1908 an der Stelle einer Ziegelei, am Hang des Marienberges ein Grundstück und gründete hier eine private Vogelreser vation. Nach dem ersten Weltkrieg musste die Öffentlichkeit die Reservation vor der Wirtschaftsentwicklung schützen. H. Lumpe arbeitete weiter an dem Park im Geiste der Gartenarchitektur und der damaligen Mode. Er ließ aus Thüringen 20 Waggons mit Tuff bringen und eine Zwergburg mit Märchenhölle aufbauen. Die Zwergburg steht im ZOO bis heute, die Märchenhölle wurde jedoch verschüttet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus der Vogelreservation eine Tiergarten - Ecke gebildet, wo die Einwohner ihre Freizeit verbringen konnten. Den größten Aufschwung erlebte der Garten in den siebziger Jahren, in denen er auf fast 30 Hektar erweitert wurde. Es wurden viele moderne Pavillons aus Glas und breite freie Flächen für Tiere, wie z. B. Nashörner, Giraffen, Elefanten, Zebras und Antilopen, angelegt. Heutzutage werden im Tiergarten von 180 Arten 2000 Tiere aus der ganzen Welt gezüchtet. Im Geiste des neuen Trends werden hier auch viele gefährdete Tiere gezüchtet, ihnen solche Bedingungen vorbereitet, damit sie sich auch fortpflanzen könnten und so für die Zukunft der nächsten Generationen erhalten bleiben.

Von den Tieren, die im Internationalen Buch der gefährdeten Tiere eingeschrieben sind, befinden sich hier z. B. der schwarze Gibbon, der Orangutan aus Borneo, der kleine Fischotter, der malaisische Bär, der Summatra - Tiger, der somalische Esel, das liberische Nilpferdchen und viele andere. Sehr beliebt bei den Besuchern sind auch die Vorstellungen mit den Tieren, die am meisten im Sommer zu sehen sind, wobei die Veranstaltungen mit Elefanten und Seelöwen das ganze Jahr über veranstaltet werden. Der Montag ist ein Ruhetag. Zu den Veranstaltungen gehören die Seelöwen - Show, der Spaziergang und die Ausbildung der Elefanten, das Füttern der Raubtiere, der Honigbaum für Bären, die Ausbildung der Falken und das Reiten auf den Ponnys. Für die Kinder steht auch die "Kinderwelt" mit dem Komplex von Rutschbahnen und Figuren der Tiere und der Lehrweg der Dinosaurierer mit den hölzernen Abbildungen der prähistorischen Echsen in der Lebensgröße zur Verfügung.

Andere Informationen:

Web: ZOO Ústí nad Labem

Offen:

Sommer: April - Oktober: 8.00 - 18.00 Uhr
Winter: November - März: 9.00 - 16.00 Uhr


ZOO Dìèín

ZOO Dìèín Gegründet wurde er schon ein Jahr früher. Als unser Zoo eröffnet wurde, gab es hier nur wenige Tiere und er hatte eine Fläche von etwa 1 Hektar. Der Sitz des Zoodirektors befand sich von Anfang an in dem Verwaltungsgebäude, das bereits vor dem II. Weltkrieg erbaut wurde. Herr Grác wurde erster Zoodirektor und ist hier bis 1965 geblieben. In den 50er – 70er Jahren haben sich hier viele seltene Tiere abgewechselt: Malaienbär (in den 50er Jahren als einziger und erster in der ÈSSR), Berggams (in den 70er Jahren die erste Aufzucht; es wurden hier insgesamt 10 Junge dieser zuchtintensiven und in der Gefangenschaft schwierig zu züchtenden Tierart aufgezogen).

Um 1970 war hier Herr Koèí als Zoodirektor tätig und zu dieser Zeit war unser Zoo sehr berühmt und bekannt, hauptsächlich durch die Gamszucht. Innerhalb der Tschechischen Republik kam gerade hier die erste kleine Gams in der Gefangenschaft zur Welt. Na, und Bären – mit denen waren wir hier gesegnet, es waren aber nur europäische und asiatische Bären. Es wurden hier auch zum ersten Mal in der Tschechischen Republik und der Slowakei das Wasserschwein, der Hirscheber und auch die Oryxantilope (Spießbock) geboren. Um mich kurz zu fassen – es gab hier mehr als genug Erfolge. Es hätte auch besser gewesen sein können, wenn es allen Zoodirektoren, die hier tätig waren, nicht an Geldern gemangelt hätte und wenn sie für jedes Tier ein Freigehege hätten bauen können, wo das Tier zufrieden sein konnte – zumindest so, wie wir beide – ich und Helga.

Heutzutage erstreckt sich unser Zoo über mehr als 6 Hektar, hält annähernd 114 Tierarten. Außer uns leben hier mehr als 332 weitere Pelz-, Feder- und Schuppentiere. Jedes Jahr kommen 50 – 60 000 Menschen, um uns zu besichtigen. Ich zähle sie selbstverständlich nicht, das ist ja die Aufgabe der Frau Kassiererin. Ich denke, dass es den Zoobesuchern hier gefällt und sie vieles bewundern können. Auf jeden Fall treffen sie auf viele hier lebende Tierarten zum ersten Mal in ihrem Leben. Auch ich und Helga staunen ab und zu, was der Zoodirektor mit dem Zoologen wieder beschafft hat. Einmal ist es ein ganz nacktes Schwein, ein anderes Mal wiederum ein Stachelschwein, das nur auf Bäumen lebt, oder so ein winzig kleines Kühchen, das mir nicht mal zum Abendessen reichen würde. Es geht ihnen darum, den Menschen wenig bekannte Tierarten, die sie nicht so einfach antreffen können, zu zeigen.

Andere Informationen

Web: ZOO Dìèín

Erste Zuchterfolge in Dìèín in der Tschechischen Republik

1962 – Mandrill, Rehbock
1963 – Thaiwan-Sikahirsch
1965 – Graukranich
1970 – Rauchgraue Mangabe, Oryxantilope (Spießbock)
1972 – Mexikanischer Axolotl
1973 – Berggams
1977 – Alpensteinbock
1987 – Capybara (Wasserschwein)
1993 – Grizzlybär
1995 – Schwarzschwanzpräriehund
1997 – Hirscheber von Celebes
2001 - Berganoa
2000 - Schneeziege
2001 - Europäischer Nerz
2001 - Kleinkantschil

Unser Zoo liegt auf einem Hügel, der Schäferwand (Pastýøská stìna) heißt. Er ist eigentlich eines der ersten Dinge, die ihr in Tetschen (Dìèín) bemerkt – auf dem Felswandgipfel steht ein romantisch aussehendes Schlösschen, ein Ausflugsrestaurant. Also diesen Hügel müsst ihr besteigen, um in unseren Zoo zu gelangen. Es ist ein schöner Spaziergang. Ihr könnt zwar auch mit dem PKW kommen, aber warum sollte man nicht Etwas für die Gesundheit tun? Obwohl der Hügel schrecklich steil aussieht, braucht ihr keine Befürchtungen zu haben, nach dessen Überwindung habt ihr schon Ruhe und könnt ganz bequem von einem Freigehege zum anderen spazieren. Wenn ihr mit dem Bus ankommt, müsst ihr unterhalb des Hügels aussteigen und den Bus in der Stadt einparken lassen.

Offen:

Sommer:
März - April: 8.00 - 18.00 Uhr
Mai - August: 8.00 - 19.00 Uhr
Winter:
September - Oktober: 8.00 - 18.00 Uhr
November - Februar: 8.00 - 16.00 Uhr